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  • Therapie der Zukunft: we fight your cancer

FAPi-basierte zielgerichtete Theranostik zur Behandlung von radiojod-refraktärem differenziertem Schilddrüsenkrebs

Die von dem All India Institute of Medical Sciences durchgeführte Studie der FAPi-basierten Therapie mit Lutetium-177 sollte die therapeutische Wirksamkeit und Sicherheit von 177Lu-DOTAGA.(SA.FAPi)2 in Patienten mit Radiojod-refraktärem differenziertem Schilddrüsenkarzinom untersuchen. 15 stark vorbehandelte (mindestens 2 Linien vorheriger Behandlung mit Lenvatinib und/oder Sorafenib) Patienten mit fortschreitender Erkrankung wurden auf der Grundlage von FAPi PET/CT ausgewählt. Mit 8-wöchigen Intervallen wurden durchschnittlich 3 Sitzungen mit je 2GBq durchgeführt.

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EAU aktualisiert ihre Prostatakarzinom-Leitlinien

Nach Abschluss der „Vision“-Studien beginnen die urologischen Fachgesellschaften nun schrittweise, ihre Prostatakarzinom-Leitlinien anzupassen, sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie. Die EAU empfiehlt jetzt:

  • PSMA-PET/CT (mit Galium-68 oder Fluor-18) als genauere diagnostische Methode als CT und Knochenscan für die Stadienbestimmung des Hochrisiko-Prostatakarzinoms (PSA > 20 ng/ml oder GS > 7 oder klinisch tastbarer Tumor in beiden Lappen (cT2c)),
  • 177Lu-PSMA als empfohlene Therapie der Wahl für vorbehandelte (ADT) mCRPC-Patienten mit einer oder mehreren metastatischen Läsionen, die einen hohen Grad an PSMA aufweisen (auf dem diagnostischen PET/CT-Scan mit radioaktiv markiertem PSMA).

https://uroweb.org/guidelines/prostate-cancer/summary-of-changes

Beides ist verfügbar in unserer Institution.  Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin.

FAPI

Nukleartheranostik: Was kommt als nächstes?

Während die Theranostik das Gesamtüberleben und die Lebensqualität von NET- und Prostatakrebspatienten immens verbessert hat und zunehmend zum festen Bestandteil wird, arbeitet die Wissenschaft unermüdlich an der nächsten großen Sache – der krebsartübergreifenden Theranostik auf Basis des Fibroblasten-Aktivierungs-Proteins (FAP), das in den krebsassoziierten Fibroblasten (CAF) vorkommt. Für die Behandlung vieler häufig vorkommender Krebsarten wäre dies wirklich revolutionär. First-in-Human (Erstanwendung am Menschen) PET/CT-Studien mit 68Ga-FAPI haben hervorragende Ergebnisse gezeigt. Ein für die therapeutischen Zwecke besser geeignetes Ligandenderivat ist in Reichweite.

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Knochenmetastasen, Prostatakrebs und Theranostik

Knochenmetastasen sind aufgrund der einzigartigen Mikroumgebung im Knochen häufige sekundäre Tumoren vieler Krebsarten wie Brust- (70%), Prostata- (85%), Lungen- und Nierenkrebs (40%). Krebs metastasiert meist ins axiale Skelett (d.h. Knochen des Rumpfes und des Beckens) und nicht ins appendikuläre Skelett (Gliedmaßen und Schulter- und Hüftgürtel) entlang der Verbreitung des roten Knochenmarks.

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Ga-68 zeigt Überlegenheit gegenüber F-18 in PSMA-PET/CT zur Stadienbestimmung von Prostatakarzinoms

Aufgrund seiner längeren Halbwertszeit und höheren Produktionskapazität im Vergleich zu Gallium-68, wird Fluor-18 Isotop häufig zur Durchführung von PSMA-PET/CT in der Stadienbestimmung von Prostatakarzinoms verwendet. Die jüngste Studie zeigte jedoch die Überlegenheit von Ga-68 gegenüber F-18 infolge der fokalen unspezifischen Aufnahme von F-18 in den Rippen- und Beckenknochen. Ohne zusätzliche Nachuntersuchungen oder morphologische Korrelate kann dies als Knochenmetastasierung fehlinterpretiert werden. Während die unspezifische Aufnahme in anderen Geweben und die physiologische Aufnahme in den Ganglien herausgefiltert werden kann, führt die Knochenaufnahme tendenziell zu falscher Interpretation und Fehldiagnose. Knochenmetastasen treten ja bei 10% der Patienten mit dem neu diagnostizierten Prostatakarzinom und bei 80-90% der Patienten im fortgeschrittenen Stadium auf. Eine „Overstaging“ des Patienten kann zu mangelhaften Therapieentscheidungen führen, insbesondere bei einem biochemischen Rezidiv. Lesen Sie mehr.

PSMA Therapie mit restriktiverem Schema von nur 4-Wochen Abstand

Wie oft wird die Lu-PSMA-Behandlung durchgeführt? Der übliche Zyklus besteht aus 3 Therapiesitzungen mit einem Abstand von 6 bis 8 Wochen dazwischen. Unser restriktiveres Behandlungsschema von 3 anfänglichen Sitzungen mit einem Abstand von nur 4 Wochen dazwischen zeigte >80% Ansprechraten selbst bei stark vorbehandelten Patienten. Für diese Behandlung spielt es keine Rolle, wo die Metastasen sind: Lymphknoten, Knochen, Lunge, Leber oder sogar Tumor in der Prostataregion selbst. Die üblichen "Opfer" von PSMA-Liganden, die Speicheldrüsen und Nieren, sind unter diesem Schema nicht signifikant betroffen. Lesen Sie mehr darüber hier.

Andere wissenschaftlichen Publikationen unseres Teams zu diesem Thema finden Sie hier.

PSMA verbessert die Lebensqualität der Patienten mit Prostatakarzinom

Am Freitag, den 17. September 2021, gab Novartis die weiteren positiven Ergebnisse der VISION-Studie bekannt: die Therapie mit 177Lu-PSMA-617 verzögert das Fortschreiten körperlicher Beschwerden und das Einsetzen von Schmerzen bei Patienten mit mCRPC. Neben der Erhöhung der Gesamtüberlebensrate und der Verzögerung der Tumorprogression, verbessert diese bahnbrechende Therapie somit auch die Lebensqualität. Lesen Sie mehr

NCCN fügt PSMA-PET-Bildgebung zu Prostatakrebs-Richtlinien hinzu

National Comprehensive Cancer Network, eine Allianz von Krebszentren in den USA, deren Richtlinien in der Onkologie auf die Behandlung von Krebs angewendet werden, hat die 68Ga-PSMA-PET-Bildgebung zu ihren klinischen Praxisrichtlinien für Prostatakrebs hinzugefügt. Darüber hinaus, erkannte NCCN die hohe Präzision dieses Diagnosewerkzeugs als primäre alleinige Methode und strich die konventionelle Bildgebung als notwendige Voraussetzung für PSMA-PET. Lesen Sie mehr in Urology Times.