Loading…
  • Therapie der Zukunft: we fight your cancer

Publikationen

Ga-68 zeigt Überlegenheit gegenüber F-18 in PSMA-PET/CT zur Stadienbestimmung von Prostatakarzinoms

Aufgrund seiner längeren Halbwertszeit und höheren Produktionskapazität im Vergleich zu Gallium-68, wird Fluor-18 Isotop häufig zur Durchführung von PSMA-PET/CT in der Stadienbestimmung von Prostatakarzinoms verwendet. Die jüngste Studie zeigte jedoch die Überlegenheit von Ga-68 gegenüber F-18 infolge der fokalen unspezifischen Aufnahme von F-18 in den Rippen- und Beckenknochen. Ohne zusätzliche Nachuntersuchungen oder morphologische Korrelate kann dies als Knochenmetastasierung fehlinterpretiert werden. Während die unspezifische Aufnahme in anderen Geweben und die physiologische Aufnahme in den Ganglien herausgefiltert werden kann, führt die Knochenaufnahme tendenziell zu falscher Interpretation und Fehldiagnose. Knochenmetastasen treten ja bei 10% der Patienten mit dem neu diagnostizierten Prostatakarzinom und bei 80-90% der Patienten im fortgeschrittenen Stadium auf. Eine „Overstaging“ des Patienten kann zu mangelhaften Therapieentscheidungen führen, insbesondere bei einem biochemischen Rezidiv. Lesen Sie mehr.

PSMA Therapie mit restriktiverem Schema von nur 4-Wochen Abstand

Wie oft wird die Lu-PSMA-Behandlung durchgeführt? Der übliche Zyklus besteht aus 3 Therapiesitzungen mit einem Abstand von 6 bis 8 Wochen dazwischen. Unser restriktiveres Behandlungsschema von 3 anfänglichen Sitzungen mit einem Abstand von nur 4 Wochen dazwischen zeigte >80% Ansprechraten selbst bei stark vorbehandelten Patienten. Für diese Behandlung spielt es keine Rolle, wo die Metastasen sind: Lymphknoten, Knochen, Lunge, Leber oder sogar Tumor in der Prostataregion selbst. Die üblichen "Opfer" von PSMA-Liganden, die Speicheldrüsen und Nieren, sind unter diesem Schema nicht signifikant betroffen. Lesen Sie mehr darüber hier.

Andere wissenschaftlichen Publikationen unseres Teams zu diesem Thema finden Sie hier.

PSMA verbessert die Lebensqualität der Patienten mit Prostatakarzinom

Am Freitag, den 17. September 2021, gab Novartis die weiteren positiven Ergebnisse der VISION-Studie bekannt: die Therapie mit 177Lu-PSMA-617 verzögert das Fortschreiten körperlicher Beschwerden und das Einsetzen von Schmerzen bei Patienten mit mCRPC. Neben der Erhöhung der Gesamtüberlebensrate und der Verzögerung der Tumorprogression, verbessert diese bahnbrechende Therapie somit auch die Lebensqualität. Lesen Sie mehr

NCCN fügt PSMA-PET-Bildgebung zu Prostatakrebs-Richtlinien hinzu

National Comprehensive Cancer Network, eine Allianz von Krebszentren in den USA, deren Richtlinien in der Onkologie auf die Behandlung von Krebs angewendet werden, hat die 68Ga-PSMA-PET-Bildgebung zu ihren klinischen Praxisrichtlinien für Prostatakrebs hinzugefügt. Darüber hinaus, erkannte NCCN die hohe Präzision dieses Diagnosewerkzeugs als primäre alleinige Methode und strich die konventionelle Bildgebung als notwendige Voraussetzung für PSMA-PET. Lesen Sie mehr in Urology Times.

Ergebnisse der Phase-III-Studie VISION bekanntgegeben

Am 23. März 2021 gab Novartis positive Ergebnisse der Phase-III-Studie mit der Radioligandentherapie 177Lu-PSMA-617 bei Patienten mit metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakrebs (mCRPC) nach vorheriger Taxan- und mehreren Androgenrezeptor-gerichteten Therapien (ARDT) bekannt.

Über eine mediane Nachbeobachtungszeit von 20,9 Monaten zeigte die Therapie eine um einen Median von 4,0 Monaten erhöhte Gesamtüberlebensrate sowie eine Verzögerung der Krebsprogression um einen Median von 5,3 Monaten bei Patienten, die sich einer Kombination aus 177Lu-PSMA-617-Behandlung und der besten Standardtherapie unterzogen hatten, im Vergleich zur Kontrollgruppe unter der besten Standardtherapie allein.

Die Vorteile der 177Lu-PSMA-617-Therapie zeigten sich unabhängig von der angewandten Standardtherapie, demografischen Merkmalen oder vom Krankheitsbild. Ein Rückgang des PSA um 50% bis 80% (PSA-Anstieg ist normalerweise mit Tumorwachstum verbunden) war in der 177Lu-PSMA-617-Gruppe ebenfalls signifikant häufiger.

Diese ermutigenden Ergebnisse veranlassten Novartis, neue Phase-III-Studien zu starten: bei Patienten, die sich noch keiner Chemotherapie unterzogen haben, und in einem noch früheren Stadium – die Kombination von 177Lu-PSMA-617 mit antihormoneller Therapie vs. antihormoneller Therapie allein.

Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Markus Hartenbach konnte die diagnostische Wertigkeit der PSMA PET/MRT bei Prostatakarzinoms zeigen

Arbeitsgruppe um Ass. Prof. Dr. Markus Hartenbach konnte die diagnostisch herausragende Wertigkeit der PSMA PET/MRT beim stanzbioptisch gesicherten Prostatakarzinoms zeigen. Moderne medizinische Bildgebung gibt genaue Aufschlüsse über die Ausmaße (Staging) des Prostatakarzinoms. Die PSMA-PET/MRT ermöglicht als sogenannte „One-Stop-Shop“-Methode ein exaktes Staging neu diagnostizierter Prostatakarzinome und führt zur Anpassung der Therapie. Das zeigt eine interdisziplinäre Studie der MedUni Wien, die nun im Top-Journal „Clinical Cancer Research” veröffentlicht wurde.

Arbeitsgruppe um Prof.Dr. Hartenbach demonstriert Überlegenheit der PSMA PET in der Diagnostik des Rezidivs des Prostatakarzinoms

Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Markus Hartenbach konnte die Überlegenheit der PSMA PET in der Diagnostik des biochemischen Rezidivs des Prostatakarzinoms auch bei niedrigen PSA-Werten zeigen. Es zeigten sich hervorragende Detektionsraten für die PSMA-PET in der Rezidivsituation: 65% für PSA-Werte zwischen 0.2 und <0.5 ng/ml, 85.7% für Werte zwischen 0.5 und 1 85.7 für Werte zwischen 1 und 2 und schließlich 100% für PSA-Werte über 2,0 ng/ml). Darüber hinaus wurde mittels eines geblindeten Tumorboards der Einfluss auf die Therapieentscheidungen im Vergleich zur Standardbildgebung (CT, MRT) untersucht. Hier konnte gezeigt werden, dass die PSMA-PET in einer enorm hohen Anzahl an Patienten (74.6%) das Therapiemanagement signifikant ändert und metastasengerichtete Therapien ermöglicht (86%). Die Arbeit wurde im Top-Journal „European Journal of Nuclear Medicine and Molecular Imaging“ veröffentlicht.

PSMA-Therapie